Parasiten & Zecken

Vor allem bei sogenannten Tierschutzhunden ist das Thema eingeschleppte Krankheiten und speziell Parasiten ein großes Thema. Und zwar unabhängig von den Angaben, die bei der Vermittlung und Übergabe gemacht werden!

Hierunter leiden nicht nur die sog. Tierschutzhunde, sondern auch die “Einheimischen”.

Eine Abfolge von immer stärkeren Mitteln gegen div. Parasiten wie z.B. Giardien kann nicht der (oft beschrittene) Weg zur Parasitenfreiheit sein.

Oder die Gabe von Mitteln gegen Durchfall ohne die genaue Ursache zu erkunden z.B. durch eine erweiterte Kotprobe vorab.

Meist hilft das Verabreichte nur vorübergehend und mit jeder Wiederkehr wird ein noch “wirksameres” Mittel gegeben und den Resistenzen Vorschub geleistet.

Denn die meist vernachlässigte Stärkung und Entgiftung der Organe werden oft nicht ganzheitlich angegangen. Nur ein Immunsystem, das gesund ist, kann den (dann auch selten vorkommenden) Befall oftmals schon anders beheben.

Dasselbe gilt natürlich auch für die “Zeckenbeliebtheit” bei manchen Hunden.

Gerne kläre ich Sie über die verschiedenen Wirkweisen, Gefahren und auch so mancher Nutzlosigkeit der schulmedizinischen wie auch anderen/natürlichen Mittel auf sowie deren Wirkung auf die Gesundheit Ihres Hundes und auch der Ihrigen. In den meisten Fällen haben Hund und Halter nun mal Körperkontakt.

Deshalb ist eine Ernährungsumstellung mit einem immunstärkenden Aspekt hier sehr wichtig, ebenso wie die Bekämpfung in der Wohnumgebung und die Einhaltung bestimmter Maßnahmen draußen in Garten etc.

Fehlgenährte Tiere haben nun mal oft ein schwächeres Immunsystem, das dann solchen Schmarotzern Tür & Tor immer mal wieder öffnet und auch für wiederkehrende Ausbrüche verantwortlich ist.

Oftmals werden ja viele unterschiedliche Parasiten eingeschleppt. Es muss nicht immer mit den typischen Symptomen begleitend auftreten, denn sehr oft ist das Tier auch nur der Wirt. Aber durch diese Symptomfreiheit kann das Tier unwissentlich andere (wieder) anstecken. Diese unterschätze Gefahr gilt nicht nur für Mensch und Tier im gleichen Haushalt, sondern auch für die anderen Vierbeiner auf den Gassistrecken.

Leider ist eine Haltung ohne Kontakt zu Umfeld, Menschen und Artgenossen, bis die ersten Ergebnisse vorliegen, oftmals bei Tierschutzhunden auch nicht möglich. Und natürlich wollen bzw. müssen viele gleich mit der Eingewöhnung in den Alltag beginnen (Pflegestellen).

Gerade deshalb sollte ein wichtiger Augenmerk auch hier liegen und dort besondere Sorgfalt walten lassen. Hierbei unterstütze ich sie gerne.